Beschwerdemanagement

Rückmeldungen und Beschwerden werden innerhalb unserer Kirchengemeinde wahr- und ernst genommen. Sie sind eine niedrigschwellige Möglichkeit Partizipation zu gestalten und Vorfälle von sexualisierter Gewalt zu melden. Kindern und Jugendlichen müssen ebenso entwicklungsangemessene Beschwerdemöglichkeiten zu Verfügung stehen wie Erwachsenen.
Um die Grundvoraussetzung für gelingende Rückmeldung zu schaffen, begegnen wir uns auf Augenhöhe und nehmen Beschwerden ernst. Wir bagatellisieren sie nicht, sondern gehen den Vorwürfen nach.
Damit alle Menschen, die zu uns kommen die Möglichkeit der Beschwerde haben, stehen in unserer Gemeinde folgende Beschwerdemöglichkeiten zur Verfügung:

  • Kultur des „offenen Ohres“ z.B. nach Gottesdiensten und Veranstaltungen an der Kirchentür/Gemeindehaustür
  • Feedbackrunde am Ende von Veranstaltungen
  • Regelmäßige Feedbackrunden innerhalb bestehender Gruppen und Kreise
  • Regelmäßige Sprechzeiten einer Leitungsperson (derzeit wegen Vakanz nicht vorhanden) und Öffnungszeiten sind in den kirchlichen Räumen ausgehängt und auf der Homepage einsehbar.
  • Bekanntmachung Ansprechpersonen für sexualisierte Gewalt auf dekanatsweiter Ebene Frau Dekanin Nina Lubomierski: nina.lubomierski@elkb.de

Wenn Beschwerden eingehen, nehmen im Regelfall die Hauptamtlichen mit den betreffenden Personen Kontakt auf und hört zunächst einmal zu. Dem schließen sich fallabhängig weitere Schritte an, z.B. Gespräch am runden Tisch, Information des Kirchenvorstands, Beteiligung der Dekanin, Beteiligung eines externen Vermittlers.
Zudem wird die dekanatsweite Ansprechperson veröffentlicht und ist durch Aushang in allen Gebäuden und Veröffentlichung auf der Homepage stets präsent. Auch sie kann Kontakt zu betroffenen Personen aufnehmen und weitere Schritte in die Wege leiten.